Noch zwei Stunden und dann treffen wir uns am Boot beim ESV. Wir, das sind Detlef und ich. Detlef will beim Überführen nach Grohn dabei sein. Ein wenig nautische Erfahrung sammeln vom Schleusen bis zum Mastlegen und – stellen. Für 1330h haben wir die Schleuse bestellt und mit dem letzten ablaufenden Wasser soll es dann die Lesum runter gehen bis Grohn. Da werden wir im Yachthafen anlegen und den Mast wieder stellen und Detlef wird abgeholt werden.
Danach mehr Text und Bild an dieser Stelle. Schön, dass Du Dich mit auf den Weg machst… 😉👍

Um 13.30h waren wir für die Ritterhuder Schleuse angemeldet und das passte auch: Peter B. schleuste uns zügig durch, soweit das mit der Technik von 1876 überhaupt geht. Das war anderthalb Stunden vor NW und wir tuckerten mit dem Strom die Rest-Hamme und die Lesum runter. Nach der Burger Brücke wartete dann auf ihrem Balkon in der neuen Wohnung direkt am Wasser auch Schwägerin Kirsten und winkte. Ich hatte sie ein paar Minuten früher angerufen. Premiere: erstmalig fuhren wir mit dem Boot verbei und sie winkte.
Wir fuhren auch beim Anleger vom WVU vorbei, wo Detlef seine Zugvogel-Jolle liegen hat. Detlef plant aber auch, sich ein größeres Boot mit Kajüte zuzulegen und er fährt bei mir mit, um noch etwas Praxis zu bekommen.
Viertel vor drei liefen wir dann in den Grohner Yachthafen ein, fast genau bei NW. Anfangs hatten wir noch etwas Wasser unter den Kimmkielen, aber schon zwischen den Anlegern vom VWV und WVFarge pflügten wir Rillen in den Schlick. Die freie, grüne Box erreichten wir dann aus eigener Kraft nicht mehr. Aber ein freundliches Vereinsmitglied hängte sich voll rein, um mit Tampen, Ingenieurswissen und Manneskraft doch noch den Steg in erreichbare Nähe zu bringen. Jetzt liegen wir mit Wind von vorne (war so geplant!) und ich kann die Steckschotten weglassen bei Sturm und Regen. Es sind Gewitter und Wind Bft 8 angesagt, aber noch nicht gekommen. Also Mast gestellt und alles segelfertig gemacht. Und dann wurde Detlef auch schon abgeholt.
Und ich sitze und mache meine Fotos ein wenig hübscher und schreibe diese Zeilen. Gleich werde ich mich dann um die Filmclips kümmern. Das dauert länger wegen der erheblichebn Datenmengen. Aber vielleicht reicht es ja, dass ich nachher noch einen Film hier hochladen kann. Also gern noch mal reinschauen! Jetzt pieselt es sich ein, wie es aussieht, aber hier in der kleinen Kajüte ist es schön trocken und warm und bequem und lädt dazu ein, mal die „Augen zu schonen“…








