Logbücher

Arnis Tag 10

Leider wider Erwarten letzter Tag des Urlaubs! Warum?

Moin, gerade kommen wir aus Schleswig zurück. Dorit hat mich dort vom Krankenhaus abgeholt, wo ich den zweiten Teil der Nacht verbracht hatte. Alles begann gestern am frühen Abend: Ich bekam immer stärker werdende Schmerzen im Magenbereich, die bald die Grenze des Erträglichen erreichten. Wir konnten unter 116117 den zuständigen Arzt vom Dienst erreichen, der auch kam und mich untersuchte. Den Grund fand er nicht, aber er schrieb mir eine Überweisung ins Krankenhaus. Das waren harte Stunden, bis ich endlich dort Linderung fand. Heute früh, als es mir deutlich besser ging, fand man durch Ultraschall heraus, dass eine entzündete Gallenblase mit zwei fetten Steinen darin die Ursache sei. OP, sprich Entfernung derselben, sei deshalb dringend geboten! Da ich das aber lieber in heimischen Gefilden vollziehen lassen möchte, brechen wir jetzt den Urlaub ab und fahren heute am Abend noch nach Hause. Inzwischen versuche ich von hier aus, an einen OP-Termin zu kommen. Gestaltet sich aber schwieriger als ich dachte.

Das ist also das Ende des Urlaubs-Blogs. Wir packen jetzt, wo das Wetter wieder super wird, und wenden uns dann wieder der Heimat zu. Schön, dass Ihr uns auf diesem Törn ohne Boot begleitet habt! Bis bald dann….

Holger

Nachtrag

18.6.26

Wir sind wieder zuhause, denn wir haben den Urlaub wegen der Gallenblase abgebrochen. Ich bin gerade beim Hausarzt gewesen und wir haben entschieden, zügig eine normale OP ins Auge zu fassen, bzw. anzumelden. Überweisung ins KH habe ich schon. Aber es läuft jetzt nach normalen Terminen, weil ich derzeit keine Schmerzen mehr habe. Außerdem soll mittels des Antibiotikums die Entzündung erst mal runter. Für den Fall, dass es wieder anders kommt, also mit Schmerzen, gibt es erstens entsprechende Medikamente und zweitens den Noteingriff, der dann zeitnah stattfinden soll. Ich melde mich jetzt also erst mal ganz regulär beim KH zur OP an und freue mich über jeden Tag ohne Bauchschmerzen….

Arnis Tag 9

Warten auf den Wetterumschwung. Es ist noch kühl und bedeckt. Aber immerhin ist der starke Wind verschwunden. Und ab Mittag soll man auch die Sonne mal sehen können und die ganze Tendenz gestaltet sich positiv – sagt die Wetter-App. Wird auch Zeit, denn die Schlei lässt sich bei schönem Wetter einfach viel mehr genießen als mit Frösteln und unter Schauern.

Und deshalb fahren wir gleich erst noch mal über Kappeln (es gibt ein Problem mit der Umstellung des Handy-Vertrags, das zu klären ist) dann nach Eckernförde. Da haben wir die vergangenen Jahre immer gern mit unseren Booten gelegen. Die Stadt gefällt uns und wir werden das Übergangswetter mal nutzen, um durch die Stadt zu bummeln und mal zu sehen, was sich dort so verändert hat.

Als wir letztes Mal dort waren war es auch Juni und auch anfangs sehr frisch draußen. Ungemütlich in der Kajüte der Drallen Deern. Und da sind wir zum Baumarkt in Eckernförde gelaufen und haben uns einen kleinen Elektroheizer gekauft fürs Boot. Der wiederum war so effektiv, dass man ihn schon nach wenigen Minuten abstellen musste, weil es zu warm wurde. Da die Isolierung der Kajüte aber quasi gleich Null war, konnte man ihn bald darauf schon wieder einschalten. Wir haben ihn, so erinnere ich mich, zweimal genutzt, und dann war das Wetter wieder sommerlich…

Wir brechen jetzt auf und ich melde mich später wieder….


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Land der tiefen Kiele

Eigentlich heißt es in der Ostpreußen-Hymne ja „Land der dunklen Wälder…“, aber die Schlei-Hymne könnte auch beginnen mit „Land der tiefen Kiele…“ Heute, als die Gattin einen sofortigen Friseurtermin in Kappeln erfreut und unerwartet wahrnehmen konnte, schlenderte ich ein wenig durch ein großes Werftgelände am Schlei-Ufer. Da waren massenweise fette Yachten an Land aufgebockt, viele von ihnen standen auch zum Verkauf. Und die meisten hatten so tiefe Kiele, dass ich stehenden Hauptes unter dem Rumpf durchlaufen konnte! Das Maximum der angegebenen Tiefgänge auf den Ausschreibungen war 2,30m! Aber um 2m Tiefgang hatten wohl die meisten. Reine Ost- und Hochseeschiffe, im Watt wären sie verloren. Eine ganz andere Seglerwelt, die ienem hier begegnet. Überhaupt ist es nicht nur die schiere Masse der Yachten, es ist auch deren durchschnittliche Größe und ihr Wert, der deutlich das übersteigt, was wir in den Weserhäfen vorfinden. Ich habe über diesem Text mal ein paar Tief-Kiel-Fotos für Euch abgelichtet. Sehr eindrücklich, finde ich.


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Eckernförde I: Shoppen

Dann sind wir weitergefahren nach Eckernförde. Ein Ort, der einen Besuch lohnt. Vor allem, wenn man mal in einer guten, alten Einkaufsstraße bummeln will. Oder eine Regenjacke kaufen will in einem dänischen Laden. Nein, kein dänisches Bettenlager, auch kein Jackenlager, einfach nur von netten dänischen Frauen betrieben, die auch noch schöne und taugliche Klamotten im Angebot haben. Und für mitlaufende Ehemänner eine hintere Ecke, wo man sie abstellen kann. Und da gibt es auch dänisches Wasser und dänische Bonbons für diese Männer. Nicht schlecht. Die Ehefrau wurde jedenfalls fündig und fortan hörte der Regen auf und die Sonne kam heraus. Erst zögerlich, inzwischen dauerhaft. Endlich!

Und dann kamen wir natürlich auch hier vorbei:

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Eckernförde II: Die Bonbonkocherei

Kannten wir zwar schon, aber es lohnt immer mal wieder einen Besuch. Man kann dort zusehen, wie zwei Bonbonkocher ihre leckere Ware zubereiten. Und natürlich kann man auch welche kaufen und wer keine Bonbons mag, der hat auch bei zig Schokoladensorten die große Auswahl. Die Schokolade machen sie da nämlich auch selbst.

Also, Eckernförde lohnt immer einen Besuch und wir konnten auch den kürzlich abgesoffenen und mit viel Aufwand geborgenen Kutter „Capella“ am Kai liegen sehen. Vermutlich haben sie noch nicht geklärt, wer die Entsorgung bezahlt; deshalb liegt er da noch und ist großräumig abgesperrt, was auf Dauer auch nicht so bleiben kann.

Dafür liegt nun aktuell das Feuerschiff Elbe I am Kai und lädt zum Besuch und zur Beköstigung ein. Das haben wir uns geschenkt und haben lieber unsere Mägen mit einem „Kumpir“ (Backkartoffel mit leckeren Beilagen) gefüllt. Dann noch ein Gang durch die Stadt und zurück zum Auto und heimwärts nach Arnis. Ein Nachmittagschläfchen war gesetzt und danach ein Cappuchino in der „Schleihalle“ nebenan. Man konnte schon draußen sitzen! Ohne Sturm, Regen und Kälte…

Und dann habe ich noch mal meine Antennenkonstruktion geändert und deren Anpassung. Kommt jetzt besser in Resonanz und wird deshalb auch eine höheren Wirkungsgrad entfachen. Wenn dies Getippe hier gleich fertig ist, dann werde ich noch mal über die Kurzwelle drehen und mit „CQ“ andere Stationen rufen. Es ist wie beim Angeln: Mal abwarten, ob einer anbeißt…

Arnis Tag 8

Beim Folkeboot fällt auf, dass beim Kranen an einem einzigen, zentralen Punkt angepickt und hochgezogen wird. Es hängt dabei voll in der Waage. Erstaunlich, wenn man bedenkt, welche Kräfte da an dem Punkt zerren bei einem Vollholzschiff mit fettem Blei im Kiel!

Und dann dieser Kran: Er ist nicht abgespannt zu den Seiten, hat große Auslage und kann viele Tonnen heben, ohne umzukippen. Wie tief wohl sein Fundament liegt?! Er gleicht dem Baum der Bibel, der fest verwurzelt ist und allen Stürmen des Lebens wacker standhält.

Montagmorgen, halb neun. Die zweite Woche unseres Urlaubs ist angebrochen. Und der Tag startet gleich mit zwei interessanten Boots-Kranungen. Zunächst ein klassiches Folkeboot, danach eine ebenso klassische Vindö.

Beide Langkieler, beides Boote der Ostsee und hier sehr verbreitet, vor allem das Folkeboot.

Danach die Vindö. Die kam, vom Trecker gezogen, auf einem Standard-Gestell aufgebockt. Sehr durchdachtes System. das schnelles Kranen und unkomplizierte Abläufe ermöglicht. Wichtig, wenn in Stoßzeiten alle ins Wasser oder wieder raus wollen.

Ostseeboote haben wie dieses Folkeboot alle eine ziemlich tiefen Kiel. Hier ist eben keine Tide und tiefes Wasser. Beim Folkeboot ist der Mast dann auch noch durchs Deck gesteckt bis runter in den Kiel. Solide, aber definitiv nichts für Leute wie mich, die ständig den Mast legen und wieder stellen müssen. Dafür gibt es keine Jütt. Dafür ist das Folkeboot so steif, dass es nie gerefft wird. Immer mit Vollzeug segeln, das kann auch nicht jeder…

Der Rest vom Tag ist schnell erzählt, geht sogar in Stichworten:

  • Wetter blieb frisch, aber trocken.
  • Fahrt nach Kappeln mit Fischbrötchen
  • Dorit ging shoppen, ich testete Ladesäulen (mit Erfolg und neuen Erfahrungen).
  • Danach Espresso in der „Alten Schmiede“ und – weil direkt daneben der T-Shop war und niemand sonst im Laden war – gute Beratung im T-Shop.
  • Beratung endete mit zwei neuen Mobilverträgen bei Congstar, der Tochter der Telekom (für die „Jugend“). Halber Preis bei fast gleicher Leistung.
  • Auf dem Rückweg kurz im Yachhafen Arnis gestoppt und „Boote geguckt“
  • Ein „Buckler Islander 17“ gefiel uns besonders gut, weil urig und geklinkert.
  • Danach eine Stunde lang versucht, die Congstar-App einzurichten. Am Ende mit Erfolg.

Und jetzt wieder im Klartext und mit vollständigen deutschen Sätzen: Heute früh krante ja auch ein sehr gut aussehender Jollenkreuzer, den ich von der Größe nicht einordnen konnte. Größer als 20er aber kleiner als 30er. Eben sprach ich den Eigner vom Balkon aus an und wir kamen ins Fachsimpeln. Es ist 20er, aber mit erhöhtem Süll, bzw. Kajüte. Mehr Platz im Inneren, so der Eigner. Und am Ende lud er mich ein, gleich noch mal einen Besuch an Bord zu machen. Wenn sie gleich wieder an Bord sind, werde ich das einlösen…

Ein neues Hobby für mich (ich hab ja noch nicht genug….): Ladesäulen testen!

Arnis Tag 7

Heute ist Sonntag. Und immer noch suboptimales Wetter. Aber, wie so oft im Leben: es könnte alles noch sehr viel schlimmer kommen und schlimm ist hier im Urlaub wirklich gar nichts! Und weil Sonntag ist, gibt es erst einmal eine Kirche zu sehen. Die Schifferkirche von Arnis. Sehenswert. Leider ist da heute kein Gottesdienst, aber immerhin wird sie noch regelmäßig „bespielt“. Einmal im Monat findet ein Gottesdienst statt.

In der Kirche wie auch hier in der FeWo wartet man meist auf das „Licht von oben“ . Damit es hell und warm wird im Leben. Gegen zu viel irdisches Licht wappnen wir uns mit Sonnenbrille und -creme. Zuviel göttliches Licht indes kann man kaum bekommen. Die Mitmenschen, die wir als „verstrahlt“ empfinden, haben sich meist an anderen Ersatzlichtern angesteckt.

So, genug davon. Kein Wort zum Sonntag. Nur ein wenig Staubsaugen (muss auch mal sein, notfalls auch am Sonntagmorgen in der FeWo), einen heißen Ostfriesentee und dann geht’s auch bald los zur FeWo der Enkel nach Maasholm. Ein hübscher Ort. Das Gegenstück zu Olpenitz, früher ein Marinehafen, jetzt grausiges „Ferien-Resort“ auf der gegenüberliegenden Schleiseite (müsste „Schwansen“ sein, denn wir sind hier in „Angeln“ ).

Mein besonderer Sonntagsgruß gilt heute meinem Seenotretter-Kameraden Horst und meiner lieben Nachbarin Ursel (sie hat mir hier noch gar keinen Gruß gesendet- ich werde langsam unruhig, Ursel!). Und hier noch eben zwei Fotos von Maasholm und Olpenitz:

Historische DGzRS-Station im alten Fischerort Maasholm direkt neben dem Hafen
Ferien-Resort Olpenitz, einstmals seit 1959 ein Marine-Hafen. Der Seenotrettungskreuzer der DGzRS wurde von Olpenitz nach Maasholm verlegt.

Ein halber Tag in Maasholm

Das Wetter ist heute echt extrem. Von harten Schauern bis zum Sonnenstrahl. Von fast Flaute bis zu steifen Böen – alles ist heute dabei. Aprilwetter im Juni. Aber das hat uns nicht daran gehindert, Schwiegertochter und Enkelkinder in deren FeWo in Maasholm zu besuchen, einen Gang rund Maasholm zu tun und bei Imbiss am Hafen kräftig zuzuschlagen. Hier ein paar Fotos:

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Und hier noch eine kleine Diaschau:

Arnis Tag 6

Und ab 1300h local time soll hier auf der Schlei eine große Regatta stattfinden. Start und Ziel fast bei uns vor dem Balkon. Wir sind gespannt…

Moin am Samstagmorgen! Noch sind Sonnenstrahlen zu sehen, aber die Prognose ist schlecht für die zweite Tageshälfte. Darum treffen wir uns gleich am Vormittag mit den Enkeln im „Barfußpark Schwackendorf“. Kennen wir auch noch nicht, aber ein interessantes Gelände, gerade auch für Kinder.

Ich werde berichten im Auftrag meiner Barfüße…


Moment, Horst, es geht gleich weiter… bin am Tippen…. es dauert noch etwas…

Blick zurück am Abend

Fühlen – mit allen Sinnen. Schönes Angebot für alle Altersgruppen

Die Einfahrt zum „Barfußpark“ in Schwackendorf nördlich von Kappeln muss man erst mal finden. Wir sind jedenfalls erst mal vorbeigefahren. Der zweite Anlauf klappte dann besser und wir fuhren in einem Weg zwischen einem alten Speicher (links) und einem seelenlosen neuen Speicher (rechts) auf das Gelände des Parks:

Dann aber, nach mit sieben Euro erschwinglichem Eintrittsgeld, betrat man dann ein weitläufiges, sehr gepflegtes Gelände. Eine Mischung zwischen Naturerlebnis-Pfad, Kuscheltier-Zoo und Freizeitangebot mit Grill- und Spielplätzen. Nicht nur die bloßen Füße waren gefragt, auch der Tastsinn der Finger, der Gleichgewichtssinn und der Entdecker-Trieb beim Aufstöbern von „Goldkörnern“ am Strand. Wer fünf von denen fand, konnte sie am Ausgang gegen eine kleine Leckerei eintauschen. Ich hatte zwar gar nicht gesucht, sondern nur fotografiert, bekam von der netten Dame aber auch ein Leckerli geschenkt. Die Enkel waren jedenfalls voll beschäftigt und begeistert dabei. Und nebenbei lernten sie noch, was eine „Streuobstwiese“ ist und wie es sich anfühlt, über Glasscherben (mit gerundeten Kanten) zu laufen. Am Ende waren Bänke und Wasserschläuche, wie man sie auch auf Neuwerk findet, wo sich die Wattwanderer den Schlick von den Füßen spülen. Unterm Strich also: Empfehlenswert!

Highlight Nr. 2 fiel leider aus: die Segelregatta auf der Schlei. Es war zu stürmisch, und heftige Böen fegten in unregelmäßigen Abständen übers Wasser. Schade. Denn wir saßen alle in der Strandhalle beim Essen- mit tollem Blick auf die Regattabahnen. Blieb nur das tolle Essen. Empfehlenswert die Fischsuppe, die ich mir heute gönnte. Die Enkel hatten ihren Spaß daran, ihre Jacken mal verkehrt herum anzuziehen, mit Kapuzen vor dem Gesicht und ließen sich vertrauensvoll von Mama und Oma an der Hand zurück führen:



So, und zum Schluss noch ein paar Fotos aus dem Barfuß-Park. Und abends, um das nicht zu vergessen, waren wir noch mal in Kappeln bei der Ladesäule bei Penny. Und während das Auto sich den Akku vollsog, haben wir noch mal einen Spaziergang durch Downtown- Kappeln gemacht. Und morgen machen wir den Gegenbesuch bei den Enkeln – in Maasholm. Dann gibt es Maasholm-Fotos!

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Arnis Tag 5

Zugegeben, dies Foto ist nicht von mir. Vielmehr von der Webseite des Schleswiger Stadtmuseums. Da wollen wir nämlich gleich mal hin. Aus zwei Gründen hauptsächlich: Erstens ist die Wetterprognose für Outdoor-Aktivitäten eher abträglich und zweitens ist heute der vorletzte Tag einer Fotografie-Ausstellung im Museum. Prämierte Naturfotografien. Sie sollen berühren und begeistern, mitunter auch erschrecken. Und die wollen wir uns dann auch mal anschauen. Zudem ist im Hause auch noch das „Café Friedrich“, wo man dann bei einem Pott Kaffee die Dinge nochmals im Herzen und mit Worten bewegen kann. Mehr also später an dieser Stelle…

Teil 2 vom Freitag

Nun sind wir heute einmal um die Schlei herumgefahren. Naja, fast jedenfalls. Nördlich von Arnis bis Schleswig, und südlich zurück über Rieseby, Winnemark und die kleine Seilfähre in Arnis. Eine schöne Tour, die bei besserem Wetter noch schöner sein könnte. Aber ich will nicht klagen. Regen war nur kurz, meist war es nur stark bedeckt und windig. Bevor wir aber losgefahren sind, haben wir noch das Kranen von zwei interessanten Segelbooten vom Balkon aus verfolgt. Hier der Film:


Und jetzt weiter zum Stadtmuseum Schleswig! Empfehlenswert! Besonders die von uns angepeilte und morgen schließende aktuelle Fotoausstellung:

Tolle Naturfotos! Echte Glücks-Schüsse und viele unter enormem zeitlichen und persönlichen wie technischem Aufwand eingefangene Fotos! Hier eine kleine Auswahl:



Auch sonst ist das Museum ein hübsches Ambiente. Unser VW-Ida-Navi hat uns grandios auf den Museumsparkplatz gelotst. Am Ende wurden die Wege immer schmaler, die Häuser immer kleiner und älter und wir dachten, irgendwo im Nirgendwo zu landen. Aber nichts da: genau auf dem Museusparkplatz kamen wir raus, und da war genau noch einer frei für uns!

Hübsch auch das „Café Friedrich“ (Vermutlich der Friedrich, nach dem dessen Stadtgründung Friedrichstadt genannt wurde), wo wir uns anschließend stärkten.

Jetzt hat die Werft Wochenende, alles ist ruhig, aber morgen soll hier eine Regatta stattfinden. Wir sind gespannt. Und die Enkel kommenn uns besuchen. Also gleich zwei Ereignisse, auf die wir freudig gespannt sind. Hier noch ein paar Fotos des Tages in einer Bilderschau (wenn’s mir gelingt...):

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