Der Kommodore

Moin zusammen! Zum Ende der letzten Saison (2025) habe ich entschieden, das 8m lange und 5t schwere Plattbodenschiff “Dralle Deern” zu verkaufen und für mich was Kleineres anzuschaffen. Ein Boot, das ich notfalls auch einhand bewältigen könnte. Das Segeln auf der dicken „Drallen Deern“ war doch körperlich ziemlich anstrengend für einen 75jährigen und mir gingen langsam auch die kompetenten Mitsegler aus, die es wirklich braucht, wenn gesegelt und nicht nur motort werden soll. Erfreulicherweise fand die „Dralle Deern“ mit Tobias and Friends auch sehr schnell neue begeisterte Eigner. Ihm werde ich, da das Boot beim ESV bleibt, in dieser Saison auch noch öfters hilfreich und einweisend zur Seit stehen. Ansonsten gilt mein Augenmerk voll und ganz der neuen „Brise“ . “Kommodore” hängt mir noch an aus den vielen Jahren als Jugendwart mit Jollenflotte, als ich die Truppe noch durchs Watt anführte. Das liegt nun auch schon gut ein Jahrzehnt zurück, seit ich Pensionär geworden bin. Mit ungefähr fünfzehn Jahren fing ich mit der Segelei an und bin bis heute, mit kurzer Unterbrechung durchs Studium, dabei geblieben. Sechs Jahrzehnte lang. Mit diversen und höchst unterschiedlichen Boote. Jollen und Jollenkreuzer, Motorsegler und Kajütkreuzer und ein Plattbodenschiff. Letzteres war schon immer mein Traum gewesen. Hätte ich mir nur früher gönnen sollen, als die Körperkräfte noch etwas ausgeprägter waren, denn die braucht man auf so einem Schmuckstück. Ständig. Und alles ist sehr robust und man muss ständig irgendwas machen, ist immer in Bewegung. Außer, man dieselt so vor sich hin. Gut, wenn man dann beim Segeln eine eingespielte Crew hat. Aber damit wird es ja auch immer weniger, allein schon aus Altersgründen. Also musste eine Leisure 17 her. Gehört auch zu den Boots-Typen, die ich immer schon mal haben wollte. Jetzt ist es so weit…

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