(17.8.26) Bestmann Werner und ich sind fündig geworden in all unseren Kalendern und mit Wetter und Tide: Der nächste Törn wird ein Tagestörn (für Werner) mit zusätzlich zwei Übernachtungen samt Überführungen von Ritterhude-Grohn /Grohn-Ritterhude für mich.
Ich überführe am Donnerstag (20.8.) nachmittags nach Grohn. Ganz alleine. Muss ja auch mal klappen, denn deshalb habe ich mich ja verkleinert. Dann stelle ich auch alleine den Mast und mache alles segelklar, teste den Kocher und die Koje. Und abends noch Antenne aufbauen und Amateurfunk in der Conveniat-Runde. Schaumermal. Vielleicht habe ich bis Donnerstag auch meinen G90-Transciever wieder, denn der hat etwas mehr Leistung (was manchmal nicht schaden kann bei schlechten Bedingungen in der Atmosphäre).
Freitag, zum frühen Hochwasser, kommt Werner und dann segeln wir die ganze Tide runter bis NW irgendwo und dann mit der Flut wieder zurück. Wind wird aus westlichen Richtungen mit Bft 3-4 angekündigt, was richtig gut ist. Außerdem soll der Freitag (21.8.) vom Wetter her der beste Tag dieser Woche werden. Segeln steht an diesem Tag im Vordergrund, nicht motoren! Mal richtig aufkreuzen mit der „Brise“, oder auch mal den Spi setzen, wenn möglich. Jedenfalls alles mal durchtesten, auch mal ein Reff einbinden und solche Dinge. Abends fährt Werner dann wieder heim und ich verbringe noch eine Nacht in Grohn auf der „Brise“, um dann am Samstagmorgen sehr früh mit dem ersten Wasser Richtung Heimathafen ESV zu fahren. Natürlich mit gelegtem Mast.
Heute habe ich schon mal den günstig erworbenen, etwas ältlichen Pinnenpiloten montiert. Der fährt stur den eingetellten Kompasskurs, wenn der Einhandsegler mal anderswo tätig werden muss.
Wer im Geiste mit unterwegs sein will, der schalte sich drauf. Ich werde wieder möglichst zeitnah hier berichten!
Wie die Dinge sich fügen…
(18.8.) Nun hat sich spontan Detlef aus Ritterhude, ehemaliger SBF-Kandidat von mir gemeldet, nachdem er den Blog gelesen hatte: Er wird jetzt mit mir Mast legen, durchschleusen und nach Grohn überführen und hofft, dabei etwas Praxis zu gewinnen. Gewiss. Das ist sicher. Und zurück am Samstagmorgen „same proceedure“… So fügen sich die Dinge oft fast ganz von alleine…



